Kimonos & Morgenmäntel
Das Teil, das du über allem anderen trägst und langsam auszieht. Spitzenkimonos, durchsichtige Négligés und Satinmäntel, meist mit passendem String und Bindegürtel. Es ist die einzige Wäsche, die schon im Türrahmen wirkt, und genau darum geht es. Außerdem ist es das nachsichtigste Stück in diesem Teil des Ladens: Ein Morgenmantel schließt dort, wo du ihn bindest, die Größe ist also eine Frage von Länge und Ärmel und nicht von Zentimetern. Satin fällt schwerer und wirkt teuer, Chiffon und Spitze schweben und zeigen mehr, und ein längerer Schnitt verändert den Gang stärker als jedes andere Detail. Satin kalt und von Hand waschen, nie auswringen, und feucht aufhängen, denn ein Knick in Satin bleibt, wie er es in Spitze nicht tut.

Obsessive Prima Neve Satinkimono mit Spitze (Weiß)

Obsessive Alluria Spitzennachthemd mit String

Obsessive Sensuelia kurzer Morgenmantel mit Schleife (Rot)

Obsessive Diyosa Morgenmantel mit Spitze und Gürtel (Schwarz)

Obsessive Estiqua langer Morgenmantel

Obsessive Yassmyne Morgenmantel Größe S/M

Obsessive Cobaltess Spitzen-Kimono

Obsessive Jagueria Morgenmantel

Obsessive Miamor Robe und String

Obsessive 810-PEI-1 Kimono mit Spitze (Schwarz)
Ein Kimono ist das einzige Stück dieser Abteilung, das man anzieht, um es auszuziehen. Es ist auch das Stück, das unterschätzt wird: Es bedeckt alles, es passt allen, und es ist das Stück, das am ehesten ein Jahr später noch getragen wird.
Kimono, Negligé oder Morgenmantel
Ein Kimono hat weite Ärmel und einen geraden Schnitt und hängt offen, solange man ihn nicht bindet. Er ist der kürzeste der drei und der, der am meisten zeigt.
Ein Negligé ist das transparente Stück. Traditionell lang, aus Spitze oder Chiffon, und dafür gemacht, hindurchzusehen statt zu bedecken.
Ein Morgenmantel im Alltagssinn ist der blickdichte: Satin, ein ordentlicher Gürtel, und er funktioniert als Hausmantel genauso wie als Dessous.
Der Laden verwendet die drei Wörter locker. Beurteile nach Länge und Stoff, nicht nach dem Namen.
Die Länge verändert alles
Ein kurzer Kimono endet am oberen Oberschenkel. Er wirkt verspielt, lässt sich leichter bewegen und funktioniert über einem Babydoll.
Ein langer reicht bis zum Knöchel und wirkt dramatisch. Er schleift aber auch über den Boden, wenn du klein bist, und das lohnt sich gegen die Länge auf der Produktseite zu prüfen.
Wadenlang, knapp unter dem Knie, ist der, den die meisten am häufigsten tragen.
Gürtel und Ärmel
Fast jeder Kimono hier kommt mit einem Bindegürtel, meist aus demselben Stoff. Ein breiter Gürtel hält einen Knoten; eine schmale Kordel nicht, und das ist mit Abstand die häufigste Klage.
Sieh nach, ob der Kimono Schlaufen an den Seiten hat. Ohne Schlaufen sitzt der Gürtel, wo er landet, und der Kimono öffnet sich an der Taille.
Weite Kimonoärmel sehen wunderschön aus und bleiben überall hängen: an Türklinken, Gläsern, Tischkanten. Willst du ihn für mehr als Fotos tragen, ist ein schmalerer Ärmel die praktische Wahl.
Die Größe, der leichte Teil
Das ist die nachsichtigste Abteilung des Ladens. Ein Kimono sitzt nirgends eng, eine Einheitsgröße deckt also wirklich viel ab, und S/M oder L/XL genügt.
Das einzige Maß, das sich zu prüfen lohnt, ist die Gesamtlänge, vor allem wenn du groß oder klein bist. Die Schulterbreite zählt nur bei Satinmodellen, die weniger nachgeben als Spitze.
Was dabei ist
Bei den meisten Kimonos hier liegt ein passender String bei, und das steht auf der Produktseite. Manche transparenten Negligés kommen als Set mit einem Babydoll darunter.
Zeigt das Foto Dessous unter dem Kimono, geh davon aus, dass sie nicht dabei sind, solange die Beschreibung sie nicht nennt.
Pflege
Satin ist das heikle Material: von Hand lauwarm waschen, oder Feinwäsche bei dreißig Grad im Wäschenetz, und zum Trocknen aufhängen. Satin bekommt bleibende Knitter, wenn er nass zusammengeknüllt liegen bleibt.
Spitze und Chiffon können im Wäschenetz in die Feinwäsche. Nichts davon gehört in den Trockner.
Häng einen Kimono auf einen gepolsterten Bügel statt auf einen Drahtbügel, sonst zeichnen sich die Schultern ab.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Kimono und Negligé?
Ein Kimono hat weite Ärmel, einen geraden Schnitt und ist meist kurz. Ein Negligé ist das transparente Stück, traditionell länger, zum Durchsehen gemacht. In der Praxis verwendet der Laden beide Wörter locker, geh also nach Stoff und Länge.
Passt mir eine Einheitsgröße?
Höchstwahrscheinlich. Ein Kimono sitzt nirgends eng, S/M und L/XL decken viel ab. Prüf die Gesamtlänge, wenn du sehr groß oder sehr klein bist.
Ist ein String dabei?
Bei den meisten ja, und es steht auf der Produktseite. Dessous, die auf dem Foto unter dem Kimono zu sehen sind, liegen meist nicht bei.
Warum geht mein Kimono ständig auf?
Die Schlaufen. Ohne Schlaufen an den Seiten rutscht der Gürtel hoch oder runter und der Kimono öffnet sich an der Taille. Ein breiter Gürtel hält einen Knoten außerdem viel besser als eine dünne Kordel.
Wie wasche ich Satin?
Von Hand in lauwarmem Wasser, oder im Feinwaschprogramm bei dreißig Grad im Wäschenetz, und danach sofort aufhängen. Satin, der zerknüllt trocknet, behält die Falten.